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Karnival der Kulturen Berlin 2012 Teil 2


Diese Gruppe führte uns Pantomime vor. Es war wirklich cool, jedoch konnte man den meisten Menschen aus dem Gesicht lesen, dass sie damit nichts anfangen konnten, sie wollten etwas anderes. Ein feuriger Tanz mit schwingenden Rhythmen soll her! Was daraufhin auch folgte. Aber dazu später mehr :)

Zwischenmeldung

Ich halte eigentlich nichts von Posts à la "Tut mir Leid, dass ich schon so lange nichts gepostet habe!", "Bald kommen neue Bilder, keine Sorge!" oder "Ich habe im Moment einfach keine Lust zum Fotografieren, vielleicht ein andermal.", weil man im Grunde seinen Lesern nichts schuldig ist. Und dies wird auch nicht so ein Post, ich wollte euch bloß wissen lassen, dass ich meinen defekten Laptop (mit Bildern und Bearbeitungsprogramm) vor einer Woche an eine Computerfirma geschickt habe und nicht weiß, wann ich ihn wiederbekomme. 
Ihr wisst bestimmt schon, was ich damit sagen möchte!
Damit ihr noch etwas Sinnvolles diesem Eintrag entnehmen könnt, gebe ich eine kleine Vorschau meiner Blog-Zukunft:

  1.  Es wird noch einige Teile der kunterbunten "Karneval der Kulturen Berlin 2012"-Reihe geben. Außerdem habe ich mir sagen lassen, dass mein letzter Posttitel falsch geschrieben war, statt Karnival heißt es Karneval :)
  2. Ich zeige euch demnächst Photos von einem Vorlesewettbewerb für Grundschüler, bei dem ich als Photographin tätig war. Die Kleinen sind wirklich unglaublich knuddelig und talentiert. 
  3. In den Sommerferien werden wunderschöne Bilder in Italien gemacht! Kann mir jemand etwas Besonderes in Rom empfehlen (außer Kolosseum und üblichen Tourustenattraktionen), vielleicht Läden, Restaurants, Museen? 
  4. Nach Italien werde ich 2 Wochen woanders beschäftigt sein und danach zelte ich für eine Woche mit Freunden in der Slowakei! Es werden meine mit Abstand besten Sommerferien, glaube ich... 
  5. Hamburg.

 So weit ist es zumindest jetzt geplant :) Ich kann die kommenden Wochen kaum noch abwarten! 

Karnival der Kulturen Berlin 2012 Teil 1


Love Korea! (Koreanische Schule Berlin e.V.)
Ein kleiner Umschwung auf meinem Blog! Eine neue Photoserie erfolgt hier, denn letztes Pfingstwochenende war ich in Berlin und habe mir am Sonntag den Karnival der Kulturen angesehen. Es war ein wirklich unglaubliches Gefühl. Einige Millionen fremde Menschen aus verschiedenen Ländern (englische und französische Sprachfetzen flogen herum) standen zusammengedrängt an der langen Karnivalstraße und erwarteten gespannt die vielen Vereine, Bands, Tänzer, Trommler aus aller Welt. Es war absolut mitreißend, bei jedem Auftritt wollte man vor deren Talent niederknien oder auch einfach nur mittanzen, wild herumwippen, lachen, klatschen oder - noch besser - alles gleichzeitig machen. Das Programm war sehr vielfältig von afrikanischen Trommelrhythmen über chinesische Drachen, Technoswing-Bands, Pantomime bis zu Samba- und Flamencotänzen. Man merkte die Leidenschaft, die alle Gruppen in ihre Performances, Kostüme und Festzugswagen steckten. Bunter, ausgefallener, atemberaubender, die Darbieter übertrafen sich gegenseitig und steckten das Publikum mit ihrer Freude und Euphorie an. Die Stimmung vor Ort war bombastisch, ich kann es nicht anders sagen. Überall waren Menschen mit faszinierten und begeisterten Gesichtern, die sich gemeinsam auf die Darbietungen der Kulturen dieser Erde freuten. Es lag Karnivalparty in der Luft, ich liebe es. Die letzten Wagen, die hauptsächlich aus Technobands bestanden, wurden von feiernden Meuten verfolgt und aus Fremden wurden gute Bekannte oder gar Freunde. Mit teils holprigen Englisch versuchten sie sich zu verständigen und lachten einfach, wenn sie das richtige Wort nicht mehr fanden. Völkerverständigung durch Karnivals! Ich wusste bisher nicht, dass es diesen Karnival in Berlin gibt. Oh, ich habe die letzten Jahre ja so viel verpasst! Geht auf jeden Fall nächstes Jahr hin, ihr werdet es lieben und euch lange daran erinnern! Auf einen Karnival wollte ich schon immer und irgendwann in meinem Leben fliege ich nach Brasilien und erlebe den größten Karnival der Welt live in Rio de Janeiro, ihr werdet noch sehen.

Mal nebenbei bemerkt: Ich habe das Gefühl, in meinem Blog erzähle ich nicht allzu viel von mir. Wirkt er auf euch zu...unpersönlich? Und um euch an mein Alter zu erinnern, ich habe heute meinen 16. Geburtstag wunderschön mit Freunden verbracht und bin zufrieden wie schon lange nicht mehr.
Blogvorstellungen bei cestchicamour 

Abflug (Vietnam letzter Teil)


Das war's.

Aufbruchbereit (Vietnam Teil 5.2)



Menschenmassen am Flughafen (Vietnam Teil 5.1)


Ich finde, Flughäfen und große Hauptbahnhöfe sind wundersame Orte. Jeden Tag strömen Hunderte, vielleicht sogar Tausende von Menschen ständig ein und aus. Sie alle sind nur auf der Durchreise und man fragt sich, wohin wohl deren Reise gehen wird. Wird der Mann seine Heimat verlassen und nun woanders leben? Besucht das Mädchen ihre Freunde in einer anderen Stadt oder bereist sie ein neues Land? Sind das dort Touristen?
Alles ist ein wenig hektisch, mitunter auch chaotisch. An diesen Orten herrscht eine Rastlosigkeit und Kurzlebigkeit, die mich fasziniert. Sobald ein Zug oder ein Flugzeug losfährt/-fliegt, gehen Hunderte Menschen verloren. Sie wenden sich vom Ort ab und kehren vielleicht nie wieder um. Oder sie tun es.
Bevor jedoch eine Reise losgeht, muss man oft lange warten. Seehr lange. Und so sitzt eine Menschenmasse zusammen eng in einer Halle, sehnsüchtig abwartend, keiner kennt den anderen. Wenn man die Zeit jedoch nutzt, kann man wirklich interessante Persönlichkeiten kennenlernen. Ein Vietnamese auf dem Weg nach Japan, seinem jahrelangen Arbeitsort. Auf einigen Photos sehe ich seine Freunde und ihn auf dem Gipfel des Berges Fuji lachen, mit der hohen Berglandschaft und dem Nebel im Hintergrund. Zwei Deutsche, einer davon war 4 Wochen auf den Bali-Inseln und zeigt atemberaubende Aufnahmen von Vulkanen und schwarzen Aschestränden und verrückten Posen. Der andere war 2 Wochen lang in Hong Kong und hat es sichtlich genossen. Die beiden haben sich kennengelernt, als sie zufällig ihr gemeinsames Flugzeug verpassten und die Stunden vertreiben wollten (so kann man auch Freunde finden). Und ich denke mir machmal: Das ist das wahre Leben!

Aber was alle Reisenden gemein haben: Man merkt ihnen eine gewisse Anspannung an. Da sie nie wissen, was sie wohl letztendlich erwarten wird, werden einige Menschen durch das Warten nervös. Andere platzen schier vor Vorfreude und ihre Gesichter strahlen.

Ich bin auch gerade in Aufbruchstimmung und habe deshalb recht lang nicht von mir hören lassen. Schließlich gibt es viele Vorbereitungen, die man im Vorfeld von Auslandsreisen treffen muss :)

Blogvorstellung bei wanna have some tea, darling?

Tiere auf dem Bauernhof (Vietnam Teil 4)

Misstrauisch allem Fremden gegenüber - als Wachhund
Das über ihm ist eine Art Vogelhaus
Dieser Hund ist fotogener als so manch anderer Mensch
Päsentiere: Mit-der-Zunge-an-der-Nase-schleck-Hund !
viele Ferkel am und auch im Trog und der Hund drängt sich einfach dazu
Stolzierender Gockel
Diesmal mit recht sinnlosen Bildunterschriften, haha. Aber ich liebe das Land! Dort, wo man Natur und Tieren noch nahe ist und alles noch natürlich und ungepflastert ist. Dort, wo man noch durch Erde und Schlamm stapft. Dort, wo man Fische aus dem eigenen Familienteich angeln kann. Dort, wo alle Dorfbewohner sich neugierig nach einem Auto umdrehen, dass plötzlich aus einer "Großstadt" herangerast kommt.
Blogvorstellung bei Schneeglöckchen
Verzaubert 
Vampiano 
 

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