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Zurück aus der Versenkung?

Vor kurzem habe ich mich daran erinnert, dass ich ja einen Blog habe und als ich nun so reinschaue, entdecke ich, dass mein letzter Post schon über ein Jahr her ist. Unglaublich, so lang kam es mir gar nicht vor. Ein Jahr Abstinenz von der Bloggerwelt. Puff, so verging die Zeit.
Ich glaube, immer wieder habe ich mir vorgenommen, aktiver zu sein. Tja, Vorsätze scheinen, wie so oft, nicht wirksam zu sein. Ehrlich gesagt war die Zeit des Nicht-Bloggens sehr angenehm gewesen, und damit meine ich nicht unbedingt, dass ich eine besonders fantastische Zeit letztes Jahr hatte, sondern dass es sehr entspannend war, nicht als Blogger an seine Internetseite gebunden zu sein. 
Nun habe ich mich entschlossen, doch noch aus meinem überlangen Winterschlaf aufzuwachen und euch wieder Einiges zu zeigen. Nicht immer unbedingt Fotos, denn als reinen Fotoblog habe ich meine Seite ja nie tituliert. Seid gespannt und bleibt dran :)

Ruhe nach dem Sturm

Gestern Nacht bin ich wieder nach Hause gekommen und ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich gerade fühle. In den vergangenen Wochen war ich sehr viel unterwegs (übrigens danke für eure Geduld), habe neue Leute und Freunde aus aller Welt kennengelernt, fremde Länder besucht, sogar manch Nützliches gelernt und meine Zeit wahrlich genossen. Tausende Eindrücke und Erlebnisse sind hängengeblieben und bringen mich zum Schmunzeln, selbst jetzt im Nachhinein. Die Sommerferien waren für mich wirklich unglaublich schön und ich hoffe, es euch auch so präsentieren zu können. Ich weiß gar nicht, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll, aber das werdet ihr schon sehen.
In einer Woche sind die Ferien auch schon wieder vorbei und ich kann mir nicht vorstellen, wieder in ein ganz normales Alltagsleben einzutauchen. Nicht mehr morgens in Zelten oder Hotels mit Familie und Freunden aufzuwachen, nicht mehr planlos in einer fremden Stadt nach Einkaufszentren oder guten Restaurants zu suchen, nicht mehr die ganze Nacht mit Reden und Lachen mit vertrauten und fremden Leuten zu verbringen, nicht mehr Photos von schönen Landschaften schießen zu können (in meiner Stadt gibt es so etwas nicht, haha), nicht mehr mit Freunden tollen Konzerten zu lauschen, nicht mehr in Touristenmassen bei berühmten Sehenswürdigkeiten eingequetscht zu sein, nicht mehr in die Eigenart eines Landes eintauchen können und davon fasziniert zu sein.
Oh ja, ich bin jetzt schon wehmütig.


(Ganz Schluss soll aber nicht sein, morgen fahre ich recht spontan mit Freunden für einen Tag nach Polen)

Zwischenmeldung

Ich halte eigentlich nichts von Posts à la "Tut mir Leid, dass ich schon so lange nichts gepostet habe!", "Bald kommen neue Bilder, keine Sorge!" oder "Ich habe im Moment einfach keine Lust zum Fotografieren, vielleicht ein andermal.", weil man im Grunde seinen Lesern nichts schuldig ist. Und dies wird auch nicht so ein Post, ich wollte euch bloß wissen lassen, dass ich meinen defekten Laptop (mit Bildern und Bearbeitungsprogramm) vor einer Woche an eine Computerfirma geschickt habe und nicht weiß, wann ich ihn wiederbekomme. 
Ihr wisst bestimmt schon, was ich damit sagen möchte!
Damit ihr noch etwas Sinnvolles diesem Eintrag entnehmen könnt, gebe ich eine kleine Vorschau meiner Blog-Zukunft:

  1.  Es wird noch einige Teile der kunterbunten "Karneval der Kulturen Berlin 2012"-Reihe geben. Außerdem habe ich mir sagen lassen, dass mein letzter Posttitel falsch geschrieben war, statt Karnival heißt es Karneval :)
  2. Ich zeige euch demnächst Photos von einem Vorlesewettbewerb für Grundschüler, bei dem ich als Photographin tätig war. Die Kleinen sind wirklich unglaublich knuddelig und talentiert. 
  3. In den Sommerferien werden wunderschöne Bilder in Italien gemacht! Kann mir jemand etwas Besonderes in Rom empfehlen (außer Kolosseum und üblichen Tourustenattraktionen), vielleicht Läden, Restaurants, Museen? 
  4. Nach Italien werde ich 2 Wochen woanders beschäftigt sein und danach zelte ich für eine Woche mit Freunden in der Slowakei! Es werden meine mit Abstand besten Sommerferien, glaube ich... 
  5. Hamburg.

 So weit ist es zumindest jetzt geplant :) Ich kann die kommenden Wochen kaum noch abwarten! 

Unerträgliche Hitze

Die Menschen lassen hier auch abends noch Fenster und Türen weit offen, sodass ich beim Spazierengehen in ihr Leben spähen kann: Kinder schauen eine Actionserie im Fernsehen, Männer sitzen oberkörperfrei auf dem Boden und ruhen sich aus, eine Familie findet sich zum gemeinsamen Abendessen auf dem Fußboden zusammen (weil dort bereits alle Speisen auf einer Matte ausgebreitet sind). Eine Katze ist durch ein Seil am Hals festgebunden und liegt auf einem Liegestuhl eines Hauses und ich werde von einem bissigen Wachhund hinter einer verschlossenen Tür angebellt. Nebenbei sind noch allerlei Motorengeräusche, Motorradhupen, laute Gespräche und anderer Straßenlärm zu hören.  Einiges davon nehme ich auf, vielleicht reicht es am Ende für ein kleines Video, wer weiß? Alles hier scheint so lebhaft und lebendig. Im Gegensatz zu mir!
Mit einem Besuch eines sehr schönen Cafés mit natürlicher Ambiente endet der sonst so stressige und ermüdigende Tag ziemlich entspannend für mich.
Denn es war im Norden Vietnams ziemlich angenehm mit Temperaturen um die 15°C (obwohl die Leute schon anfingen, zu frieren), doch nun bin ich wieder in Saigon und kämpfe mich mit 30°C durch die Tageshitze. Hier gibt es eben das ganze Jahr über nur Sommer. Da könnte ich glatt vergessen, dass ich hier meine Winterferien verbringe. Ich habe das Gefühl, die Sonne saugt mir meine Lebensenergie aus, sodass ich mich schwach und müde fühle. Das muss wohl die Solarenergie sein, die die Sonne anderen Menschen zuführt. (<- Achtung, schlechter Witz)
Wie auch immer. Was ich hier genau erlebe, seht ihr vielleicht an den Bildern, die nach dem Urlaub kommen. Bleibt dran :)

Nah und doch so weit entfernt

Der Urlaub verlaeuft etwas anders, als ich urspruenglich dachte. Ich reise von einem Ort zum Anderen, sehe Bekannte und meine Familie wieder, die ich schon seit anderthalb Jahren nicht sah. Eigentlich muesste ich vor Freude jauchzen und jubeln und mich freuen, aber ich tue es nicht. Zumindest nicht zurzeit. Ja, ich komme aus Deutschland (Auslandsvietnamesin) und habe holprige Vietnamesischkenntnisse. Aber es liegt nicht an der etwas schwierigen Kommunikation, die die Sache scheitern laesst. Mit der Zeit merke ich immer mehr, dass ich einfach nicht dazugehoere, selbst wenn ich die Sprache perfekt beherrschen wuerde. Ich bin mit den ganzen Menschen hier nicht aufgewachsen, wir kennen einander nicht. Wir sind Fremde. Ich bin das Kind der bekannten Eltern aus Deutschland, das mal alle paar Jahre zu Besuch kommt. Und das wars. Ehrlich gesagt bedeuten mir die meisten Leute, die wir hier besuchen, nichts. Was sie reden, ist belanglos und was sie machen, unsinnig. Ihr Verhalten ist ohnehin nicht an mich gerichtet, sondern an meine Familie. Es klingt herzlos, aber die Wahrheit wollen sowieso die Wenigsten erkennen. Ich fuehle mich manchmal hier so unbehaglich, dass ich am liebsten weg moechte. Ich hoere nicht zu, ich antworte nebenbei mit einigen Standardsaetzen, die in jede Situation passen.
Versteht es nicht falsch, ich liebe Vietnam trotzdem. Aber nicht diesen Urlaub, der ganz anders haette verlaufen koennen.
Doch dann denke ich an eine Handvoll Leute in Vietnam, die selbst jemanden wie mich mit offenen Armen empfangen. Mit denen ich sogar noch ueber die Jahre hinweg Kontakt gehalten habe und die mich irgendwie verstehen. Wegen ihnen bin ich gerne hier.

Falls sich jemand denkt, was so ein Text auf diesem Blog zu tun hat: Dies hier ist kein reiner Photoblog, sondern das, was ich daraus mache.
( Diese Tastatur hat keine Umlaute, deshalb liest sich der Text etwas seltsam. Bilder vom Urlaub kommen spaeter, da das Hochladen hier schwierig ist)

Wo bin ich nun?

Wir (mein Vater und ich) sind mit gut 18 Stunden Verspätung angekommen. Ein Hoch auf AirFrance! Unser Flugzeug von Berlin nach Paris hatte eine halbe Stunde Verspätung, weswegen wir unseren nächsten Flug nach Hanoi (Vietnam, wir sind in Vietnam!!) verpassten und ungefähr 10 oder mehr Stunden im Pariser Flughafen verbrachten. Dabei entstand auch das Macaronfoto. Oh, es schmeckte köstlich! Aber es entschädigt nicht...
Unser Ersatzflug ging von Paris nach Saigon, einer Metropole im Süden Vietnams, und von dort aus nach Hanoi. Muss ich noch erwähnen, dass das Flugzeug sich wieder verspätete und wir deshalb noch einmal einige Stunden auf den Flug nach Hanoi warteten? Haha, die Anreise verlief suuper.
Wir kamen jedenfalls heute um 2 Uhr morgens angekommen und ruhen uns aus, um ab morgen viel unternehmen zu können. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Vorfreude ♥

Bald ist es soweit, ich bin schon hektisch beim Kofferpacken. Übermorgen fliege ich in die 2wöchigen Winterferien und freue mich unbändig darauf. Ich kann es nur nicht realisieren, dass ich dort tatsächlich hinfliege! Das ist so unglaublich. Wohin? Das wird noch nicht verraten, eine Überraschung :) Aber ich sage schon vorher: Diese Ferien werden atemberaubend schön. Und die Photos natürlich (hoffentlich) auch! Viel werde ich erleben und tun, dafür sorge ich schon. Ich weiß nicht, ob ich dort Internet habe. Wenn ja, melde ich mich bestimmt noch. Auch euch wünsche ich schöne Ferien ♪♫
Seid schon mal gespannt :D

Früher und Heute

Vom letzten Sommer
Manchmal werden die Unterschiede so deutlich, dass man nur noch staunen kann.
Früher entschied ich zum Beispiel, dass dies ein reiner Textblog werden und bleiben soll, mit Kurzgeschichten, Gedichten, Zitaten und kleinen Alltagsberichten. Mittlerweile entwickelte er sich beinah eigenständig in einen Photoblog. Ich griff häufiger zur Kamera und schrieb lange so gut wie gar nichts mehr. Entweder fand ich dafür keine Zeit, die Kreativität fehlte oder ich fühlte mich einfach nicht danach. Ehrlich, ich ließ mich ein wenig hängen. Das soll sich nun ändern. Die Photos werden zwar nicht weniger, doch ich möchte hier mehr zum Lesen präsentieren. 
Meiner Meinung nach war die Kamera viel unkomplizierter. Sie erzählte Geschichten mit Bildern, die alles Mögliche ausdrücken könnten. Und die Geschichten waren realitätsnah, echt und unverfälscht. Mit Wörtern ist es viel schwieriger zu erreichen.
Und nur als Erklärung: Ich verändere mich und den Stil meines Blogs, weil es manchmal eben Veränderungen braucht und man nicht immer auf der gleichen Stufe stehenbleiben kann. Dafür brauche ich mich nicht zu rechtfertigen :)

[Wichtig]: Blog-URL wird bald geändert

Ab dem 15. Januar 2012 ist Sprachlos unter der neuen URL http://www.silencedoesntkill.blogspot.com verfügbar! Bitte bleibt auch weiterhin meinem Blog treu, indem ihr dann die neue Blogadresse besucht, mich "entfollowt" und mir dann wieder folgt :D
Etwas umständlich, aber sonst seht ihr keine Updates mehr!

Erster Weihnachtstag 2011














Ja, meine Weihnachten sind eben nicht typisch.

Neuigkeit


Ratet mal, was ich seit gestern habe! Eine neue Ära ist angebrochen :D

Paket ist da!


Haha, ich krieg mich nicht mehr ein vor Lachen :D
So sieht mein von mir unberührtes Paket aus, dass ich von unseren Nachbarn abgeholt habe!
"Oh, es tut mir wirklich Leid! Ich habe nicht auf den Namen geschaut und habe das Paket einfach eilig aufgerissen. Das passiert beim nächsten Mal bestimmt nicht mehr!" Ja, hoffentlich nicht.
Würde ich meine Nachbarn nicht kennen, wäre ich sicher sauer geworden, aber HEY. 
Es gibt Schlimmeres auf der Welt :)

Total Make Over

Hier wird umgebaut, vielen Dank für ihr Verständnis!
(Vorschläge und Wünsche sind dabei sehr willkommen)

Ab in den Urlaub ♪




von Oriano Nicolau
Heute ist es soweit: Es geht in den Urlaub.
Am Nachmittag werden mein Vater, 3 "Kinder" und ich nach Berlin fahren und uns eine kleine Auszeit gönnen, bevor wir morgen um 2 Uhr morgens aufstehen und uns fertig machen müssen. Oh, ich kann die ganzen Flughafenkontrollen und das ewige Warten ja gar nicht erwarten...
Aber ich mag irgendwie diese hektische, bewegte Atmosphäre an Flughäfen: Die heutige Welt ist schnell, brisant und hat es immer eilig. Und so viele Menschen wollen Berlin so schnell wie möglich verlassen.

Jedenfalls fliegt unser Flugzeug um 3 Uhr (natürlich morgens) von Berlin nach Palma de Mallorca ♥
Fast 5 Tage bleiben wir dort und genießen die Zeit .
Wir werden ja sehen, was uns dieser Urlaub bringen wird...Photos gibt es auf jeden Fall, aber wahrscheinlich erst nach unserem Mallorca-Trip.

In diesem Sinne: Tschüss, ich melde mich bald mit ein paar Bildern!
 

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